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Herzlich Willkommen auf meiner Internetseite. Auf den folgenden Seiten möchte ich mich, meine Tiere und meine Arbeiten rundum mein Zuhause in Oberhadermark vorstellen.

Der Ursprung

Meine Eltern kauften 1989 das Anwesen in Oberhadermark als sie aus dem Ausland zurückkehrten um hier ihre Norweger-Pferde zu halten.

Das Anwesen besteht aus einem Haus mit Einliegerwohnung und zwei Garagen. Unter der Einliegerwohnung befinden sich die alten Pferdeboxen, welche heute Heu und Stroh bergen. Der Dachboden der Garagen wird zur Lagerung von Heu genutzt. An das Haus grenzt eine Wiese mit knapp 5.000 Quadratmeter mit einem Sandplatz, auf dem die Pferde die Wintermonate über verbringen. Das östliche Grundstücksende wird von einem Hainbuchenwäldchen abgegrenzt.

Das Haus trägt ab dem ersten Stock eine dunkle Holzverkleidung. An den Fenstern sind Fensterläden angebracht. Das genaue Alter des Hauses ist unbekannt, da es mehrmals brannte und umgebaut wurde. Es wird aber auf mindestens 100 bis 120 Jahre geschätzt.

Oberhadermark ist ein kleiner Weiler der ehemaligen Gemeinde Raitenhaslach. 1978 wurde die Gemeinde Raitenhaslach von der Stadt Burghausen und zum Teil von der Gemeinde Burgkrichen eingemeindet. Seither gehört auch Oberhadermark zu Stadt Burghausen.

Oberhadermark besteht aus verschiedenen Wohnhäusern und mehreren Landwirtschaftsbetrieben.

Nur fünf Gehminuten entfernt liegt der Ortskern Raitenhaslach, in dem sich das ganze dörfliche Leben abspielt. Hier befindet sich die Grundschule, der Kindergarten, die freiwillige Feuerwehr, die Klosterschützen und der Sportverein samt Sportplatz und Turnhalle.

Alle zwei Jahre wird hier der Maibaum aufgestellt.

Das ehemaligen Zisterzienserkloster wurde in ein Tagungszentrum für die Technische Universität München gebaut.

https://www.raitenhaslach.tum.de/startseite/

Über uns

Wir, das sind meine Freundin Elisabeth Mitterfellner und ich, Tim Höbel.

Lizzy arbeitet in einer Garten- und Landschaftsbau Firma in Burghausen. Sie hat selbst in Unterhadermark mit ihrer Mutter einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb, der überwiegend zur Selbstversorgung dient. Auf ihrem über 400 Jahre alten „Bindlweber“-Hof sind Hühner, Enten, Schweine, Ponys, Ziegen, Katzen, Meerschweinchen, Kanninchen, Kühe und Pferde zuhause.

Lizzy setzt sich gern mit Kräutern auseinander und ist hier sehr bewandert. Sie kümmert sich intensiv um den Anbau von Kräutern und Gemüse. Auch mit den Jungtieren geht sie sehr gut um und zieht regelmäßig verwaiste Wildtierbabies auf.

Nach meinem Landwirtschafts-Studium an der TU München-Weihenstephan war ich für vier Jahre in einem Maschinenbau-Unternehmen tätig, wechselte dann jedoch in die Rinderzucht.

Meine Eltern hielten auf dem Anwesen in Oberhadermark Norweger, welche hauptsächlich zum Reiten eingesetzt wurden. Im Frühjahr schleppte mein Vater mit ihnen die Wiese am Hof ab. Im Winter spannten er sie vor mehrere Kinderschlitten und ließen uns durch die Gegend ziehen. Und genau das war es, was mich letztendlich so an den Pferden faszinierte: der vielfältige Einsatz von Pferden. Reiten war nicht hauptsächlich das Meinige.

2005 kamen wir dann per Zufall an den Norweger Wallach „Lauser“. Sein Vorbesitzer erzählte uns, dass er auch vor der Kutsche geht. Der Gedanke, dass Heu mit Hilfe der Pferde selbst herzustellen und die viele Handarbeit zu sparen war geboren. Bei einem Nachbarn trieb ich einen alten Fahrgabelheuer und Anzen auf. Und dann ging´s los…

Im Winter rückte ich das eigene Holz mit Lauser selbst aus dem Wald oder spannte ihn vor einen alten Lastenschlitten. Die Zeiten, in denen ich reitend durch die Landschaft strich, wurden weniger.

In den Sommerferien machte ich in einem Burghauser Stadtwald Holz, verkaufte es als Papierholz oder Brennholz und besserte somit mein Taschengeld auf.

Lauser war allerdings bereits schon etwas älter und wir merkten, dass er nicht mehr so viel Leisten kann. Doch mein Wunsch mehr mit Pferden zumachen war da und wurde so schnell nicht kleiner.

In einer Zeitung fand ich im Frühjahr 2009 meine Fanny. Eine damals sechsjährige Süddeutsche Kaltblutstute, mit der sich alles Weitere entwickelte und der Grundstein für all mein Tun ist….

Landwirtschaft

Seid ich denken kann, hatte ich immer den Wunsch Landwirt zu werden. Mit dem „Sache“ meiner Eltern komme ich diesem Wunsch nach und habe mir hier in den letzten Jahren meine eigene Landwirtschaft geschaffen. Da zum Hof lediglich einen halben Hektar Eigengrund gehört habe ich viele Flächen gepachtet.

Wie alles begann…

Angefangen hatte alles damit, dass die umliegenden Milchkuh-Betriebe die Weidehaltung einstellten und uns die Hanglagen, welche nicht mit Maschinen zu bewirtschaften waren zur Beweidung überließen. Dadurch konnten wir am Hof die Fläche zu Heugewinnung verwenden. Es musste jedoch immer noch Futter dazugekauft werden.

Als an den Hof angrenzend eine Wiese frei wurde, bewarb ich mich dafür, um den kompletten Futterbedarf selbst zu decken. Da der Verpächter lediglich einen Pächter haben wollte, übernahm ich damit auch zwei Ackerflächen.

Aufgrund des hohen Pachtflächenanteils und aus eigenem Interesse richtete ich meinen Hof darauf aus, die Landwirtschaft mit ihren Arbeiten überwiegend mit Pferden zu erledigen. Ich besitze keinen Traktor, mit dem ich schnell die zuerledigenden Arbeiten ausführen kann. Mein Ziel ist es alle anfallenden Arbeiten den Pferden zu erledigen.

Es wächst…

In den letzten Jahren stieg die eigene Versorgung mit Rauhfutter, womit die Frage nach einer sinnvollen Verwertung aufkam: Fläche abgeben? Futter verkaufen? Es war alles keine richtige Lösung. Zu dem zeigten die Flächen, welche nur beweidet werden können, Nährstoffprobleme, nachdem soviele Jahre hinweg nur Pferde auf ihnen standen.

Daher haben wir uns im Januar 2017 zwei Pinzgauer Stierkälber gekauft, die nun im Sommer auf den Weiden die Nährstoffe wieder verteilen, die Darmparasiten für die Pferde reduzieren und im Winter helfen, dass Heu und die Silage in wertvollen Dünger und qualitativ hochwertiges Fleisch zu veredeln.

Da die Getreidepreise in den letzten Jahren nach unten gegangen sind, war es für uns zunehment unrentabel das Getreide beim Lagerhaus abzuliefern. Auch hier musste eine Alternative her.

Für einen befreundeten Biobauern hacke ich seit Jahren die Kartoffeln mit den Pferde. Im Frühjahr 2016 einigten wir uns darauf, dass ich als Bezahlung für meine Dienstleistung von ihm eine bestimmte Menge an Angler Sattelschweinen bekomme. Diese nehme ich seither jedes Frühjahr auf und bringe sie im Offenstall von den Pferden unter.
Da die Pferde die Weidesaison nicht am Hof verbringen, kann ich den Stall dafür hervoragend nutzen. Hier kann ich die Schweine bis in den Herbst halten, wo ich ihnen Gras, Getreide und alles mögliche an Futter anbieten kann, was mir im Moment zur Verfügung steht.

 

Dienstleistungen

Durch meine Erfahrungen in meinem Hobby, Beruf und über verschiedene Fortbildungen habe ich verschiedene Fähigkeiten erworben, die ich gerne anbiete und mit anderen Menschen teile.

Neben den nachgenannten Dienstleistungen (Kutschfahrten, Forstarbeiten und Brennholz) biete ich auch Fleisch meiner Schweine und Rinder sowie Kartoffeln aus dem eigenen Anbau an.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns einfach. Wir nehmen auch gerne Vorbestellungen auf.

Kontakt

Sollten Sie Interesse haben,

  • an dem was wir tun,
  • an einer Dienstleistung,
  • an Fleisch oder Brennholz,

oder einfach mal vorbeischauen wollen, dann schreiben Sie uns eine E-mail an tim.hoebel@gmail.com

Ich melde mich umgehend bei Ihnen und beantworte auch gerne Ihre Fragen.